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The Two Henrys

Die letzte Aufführung von The Two Henrys war in März 2013.

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In der Verkleidung eines Chatshows, ist „The Two Henrys“ einen satirischen, humorvollen englischsprachigen Theaterabend, und soll zu einem monatlichen Jour fixe für Theatergänge in der englischsprachigen Szene in Hamburg werden. In einem Zeitalter, in dem Englisch, mehr als je eine andere Sprache zuvor, zu einer Ware geworden ist – siehe beispielsweise die Englischlernen-Industrie in Hamburg – geht es hier um die Wiederentdeckung des Englischen als künstlerischen Mittel. Während des jetzigen englischsprachigen Theater in Hamburg  – vertreten durch The English Theatre, The Hamburg Players, Rover Rep und University Players – ein loyales, und überdurchschnittlich-altes Publikum mit klassischen englischen Stücke oder New York Comedys bedient, setzt The Two Henrys ein Gegengewicht: Hier wird gelebte Stories realen englischsprachigen Hamburgers zum Inhalt des Dramas gemacht. Und hier ist englischsprachig im weitesten Sinne zu verstehen: Wenn man die Migranten in Hamburg, die Englisch als wichtige Zweitsprache sprechen – bei der Ankunft in Hamburg sprechen diese Migranten viel besser Englisch als Deutsch – mit den Englischmuttersprachlern in Hamburg zusammenzählt, hat man eine mannigfaltige Gemeinschaft. Somit sind Gäste ghanaische und anderen Westafrikanischen Staaten neben Gäste irisch und anglo-amerikanischen Herkunft für das Chatshow fest eingeplant.

Mit der Teilnahme dieser Gäste, manche wirklich prominent, manche noch gar nicht so, will auch die Satire spielen: Können die noch-nicht oder niemals-Prominenten doch nicht viel mehr als die offizielle Elite dieser Stadt? Der veröffentlichter, jedoch unbekannter Amerikaner, einen ernsthafter Lyriker und irrer Jazz-Poet: Wirklich weniger anerkennungswürdig als einen sorgfältig konstruierten Salz-der-Erde Typ auf Inas Nacht? Und was liegt unserer unersättlichen Sehnsucht nach Prominenz eigentlich zu Grunde?

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The Two Henrys verpacht keine leichtfertige Antworten auf diesen Fragen, sollte ein Publikum vielmehr – nach dem es heftig gelacht hat – mit Unbehagen nach Hause entlassen. Was soll die bei jeder Veranstaltung wiederkehrenden Sendeplätze in The Two Henrys auf sich haben? Warum sollen wir Up Charlie’s Kilt gehen? – Schweinigelei über Prince Charles und die königliche Familie um einfache Lacher zu kriegen, oder politischen Einsatz für ein republikanisches Britannien? Und die Nummer Squashed Tomatoes for Afgahnistan? – Wurde die Erzählung des Gastes über eigenen Kriegserfahrungen auf einer antimilitaristischen Weise behandelt, oder bleibt es hier bei der BBC-Philosophie von Krieg als Unterhaltung? 

Mit wohlbewahrten Elemente der neueren britischen Comedys – Doppeldeutigkeit; die Absürdität im Sinne Monty Pythons aber auch im Sinne Becketts; Slapstick; und Understatement – und mit live Musik bei jeder Aufführung – ermöglicht The Two Henrys  neuen Einblicke in der internationalen Bevölkerung Hamburgs.